Cholesterin

Über kaum einen Stoff in unserer Ernährung gibt es so viele falsche Informationen wie über das Cholesterin. Dr. George Mann, emeritierter Professor der Medizin und Biochemie an der Vanderbilt University in Tennessee, U.S.A.:
„Die Cholesteringeschichte ist der größte wissenschaftliche Betrug des 20. Jahrhunderts, vielleicht sogar überhaupt der größte“.

Einige Fakten über das Cholesterin:

12 x am Tag Cholesterin messen ergibt 12 verschiedene Werte.

85 % des Blutcholesterins wird in der Leber produziert, und zwar als Reaktion auf Zucker und die hohen Mengen an industriell verarbeiteten Kohlehydraten in unserer Ernährung. Ein hoher Cholesterinspiegel entsteht also nicht wegen des Cholesterins aus der Ernährung. Ich kenne mehrere Leute, die keine Nahrungsmittel essen, die Cholesterin enthalten, und trotzdem  „hohe“ Cholesterinwerte haben.

Der Grenzwert für Cholesterin sollte eigentlich bei 240 mg/dl liegen.

Muttermilch enthält soviel Cholesterin wie das Fett von Lamm, Rind u. Schwein. Der Fettbedarf des Menschen ändert sich durch das Älterwerden nicht, weil Fett für den Aufbau und Erhalt des Körpers verwendet wird. Das menschliche Körperfett ähnelt im Aufbau den tierischen Fetten, enthält also auch Cholesterin.

Cholesterin ist Teil der Zellwände und anderer Zellstrukturen. Manche Zelltypen bestehen sogar zu 50 % aus Cholesterin. Im Gehirn befinden sich 25 % des gesamten im Körper befindlichen Cholesterins. Die Isolierschicht der Nerven, das Myelin, besteht zu 20 % aus Cholesterin.

Cholesterin ist vital für alle Reparaturprozesse im Körper. Keine Heilung ist möglich ohne Cholesterin, bei jedem Kratzer verwendet es der Körper.  Man hat Cholesterin in Ablagerungen in Blutgefäßen gefunden. Arterienverkalkung kommt aber von Entzündungsprozessen durch Krankheitserreger.  Man findet dort Cholesterin, weil der Körper versucht ,diese Entzündungen zu heilen. Es ist also so, als würde man in einem Gebiet mit hoher Kriminalität die Polizei für die Verbrechen verantwortlich machen, nur weil sie dort häufig patrouilliert.

Cholesterin ist notwendig für die Augen- und Gehirnentwicklung beim Fötus, für Intelligenz und Gedächtnisleistung, für unser Verhalten und unsere Emotionen, für die Hormonproduktion, die Fruchtbarkeit und Fortpflanzung, für die Energieproduktion und die Aufnahme von Mineralstoffen im Darm, für Muskel- u. Knochenaufbau und für die Erhaltung der Gehirnsubstanz.

Cholesterinmangel führt zu emotionaler Instabilität und Verhaltensproblemen. Niedrige Cholesterinspiegel wurden bei Mördern u. gewalttätigen Kriminellen, bei Personen mit aggressivem und gewalttätigem Verhalten und bei Personen nach Suizidversuchen gefunden. Man vermutet, dass die niedrigen Cholesterinspiegel in der Bevölkerung zu gewalttätigerem Verhalten in Familien, in Schulen und am Arbeitsplatz führen.

Nicht alle Menschen können Cholesterin in ausreichendem Maße produzieren. Die Ursache sind Mangelernährung und eine hohe Belastung des Körpers mit ungünstigen Stoffen aus unserer Umwelt.

Cholesterinsenkende Medikamente unterbinden die Eigenproduktion und können auf das Gedächtnis eine negative Auswirkung haben. Sie sind Mineralstoffräuber und erhöhen die Infektionsneigung, Infektionen dauern länger.

Womit haben unsere Großmütter, besser noch unsere Urgroßmütter, eigentlich gekocht?  Mit Butter und Schmalz. Ein Leben lang.