Zutaten und Zusatzstoffe

„Du bist was du isst.“
Eigentlich wissen die Menschen gar nicht, was sie essen.
Sie wissen nicht, was ihnen die Nahrungsmittelindustrie vorsetzt, sie wissen nicht, was ihnen untergejubelt und was ihnen damit angetan wird!

Jegliche Verarbeitung von Lebensmitteln verändert die chemische und biologische Struktur der Zutaten. Das passiert schon in unserer Küche, aber die Nahrungsmittelindustrie hat natürlich Methoden, mit der keine Küche mitkann. Je verarbeiteter Lebensmittel sind, desto weniger Nährstoffe enthalten sie, und die sind auch noch verändert. Je mehr Bearbeitung passiert ist, desto weniger Geschmack und desto weniger Farbe bleibt über. Das macht die Verwendung von Zusatzstoffen notwendig. Von vielen weiß man, dass sie zu Lernschwierigkeiten, psychischen Störungen, Hyperaktivität und anderen Problemen beitragen.

Praktisch alle Fertig- und Halbfertigprodukte enthalten Zucker und Getreide, viele enthalten Milch und Soja.  In den Deklarationen müssen die Inhaltsstoffe in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils zum Zeitpunkt der Herstellung angeführt werden, leider ohne Mengenangabe. Damit nicht auffällt, wie viel Zucker ein Nahrungsmittel eigentlich enthält, werden häufig verschiedene Zuckerarten verwendet.

Nur Lebensmittel verwenden, bei denen man noch erkennen kann, was es ist!
ist ein gutes Motto. Vereinfacht kann man sagen: Was Mutter Natur kreiert hat, ist hochwertig und gut für uns. Was der Mensch kreiert hat, oft nicht. Was der Mensch „extrahiert“ hat, aus dem Zusammenhang genommen hat, z.B. Zucker oder Tafelsalz, ist nicht gut für uns.

Was ist in Fertigprodukten enthalten?

Zucker

  • die einstige Bezeichnung „weißer Tod“ ist zu 100% verdient!!! Es gibt keinen „gesunden“ Zucker: egal ob er von Rüben oder Zuckerrohr stammt, egal ob er gebleicht, und daher weiß, ungebleicht oder mit Melasse oder Zuckercouleur gefärbt und daher braun ist. Chemisch gesehen bleibt er immer Saccharose, und damit ein Zweifachzucker, und die haben nachteilige Auswirkungen! Dasselbe gilt für Melasse, Maltodextrin, Maltose. Maissirup, Glukosesirup etc. sind zwar chemisch gesehen Einfachzucker, werden aber von der Industrie meist zusammen mit Zweifachzuckern und in viel zu großen Mengen verwendet und sind daher, und weil sie „extrahiert“ sind, abzulehnen.
  • Der durchschnittliche westliche Konsum von Zucker liegt bei 80 – 100 kg / Jahr!  Er ist in praktisch allen Fertigprodukten drin, weil er ein billiger Füllstoff ist.
  • Das Auf und Ab des Blutzuckerspiegels ist schädlich.
  • Zucker schädigt die Darmflora indem er die schädliche Opportunistische Flora füttert.
  • Er hat eine direkte negative Auswirkung auf das Immunsystem.
  • Zucker ist ein Mineralstoff- u. Vitaminräuber: für 1 Molekül Zucker werden für die Verstoffwechselung 56! Moleküle Magnesium gebraucht. In der Zuckerrübe und auch im Zuckerrohr sind diese 56 Moleküle Magnesium vorhanden, zusammen mit vielen anderen wertvollen Nährstoffen. Aber wer isst schon Zuckerrüben?
    Obst und Trockenfrüchte enthalten ebenso alle notwendigen Stoffe, damit der enthaltene Zucker gut abgebaut werden kann und er den Körper nicht belastet.
  • Zucker ist der Hauptgrund für den weit verbreiteten Magnesium Mangel: Folgen sind z.B. erhöhter Blutdruck, neurologische, immunologische und viele weitere Probleme.
  • Zucker führt zur Übersäuerung.

In den gekauften Fruchtsäften ist zu viel Zucker. Weil sich kein Mensch die Arbeit macht und das Obst durchsucht, werden auch von Fäulnis und Schimmel befallene Früchte gepresst, die Stoffwechselprodukte dieser Mikroorganismen sind natürlich im Saft enthalten und im Falle von Schimmel krebserregend. Die Fruchtsaftkonzentrate, aus denen auch die „100 %“ Säfte gemacht werden, dürfen mit Zucker versetzt werden, ohne ihn deklarieren zu müssen. Durch die Pasteurisation gibt es Nährstoffverluste.
Eigentlich sind diese Säfte tot und wertlos bis schädlich.

Limonaden enthalten neben Farbstoffen 5-10 Teelöffel Zucker pro Dose, und in die PET-Flaschen kommt ohne Deklarationspflicht auch noch ein Desinfektionsmittel dazu.

Diätdrinks und Diät-Nahrungsmittel: Aspartam wirkt im Kopf wie ein Hormon und ist krebsauslösend. Alle anderen Süßungsmittel und Zuckeraustauschstoffe sind ebenso problematisch. Auf Xylit, Maltit, Sorbit gibt es Unverträglichkeiten.

Trockenfrüchte enthalten oft ungünstige Zusatzstoffe: Sulfite machen Kopfschmerzen. Sorbat, Zucker, Stärke undTrennmittel werden häufig verwendet.

Zitronensäure wird mit Alzheimer und Demenz in Verbindung gebracht.

Die so genannten „natürlichen Aromen“ werden aus Hefe- und Schimmelpilz-Brühen extrahiert!

Glutamat (= Geschmacksverstärker) wirkt im Gehirn wie ein Hormon! Geschmacksverstärker werden in Deklarationen oft als Hefeextrakt verschleiert.
Gewürzmischungen, Fertigsuppen, Suppenpulver und Suppenwürfel enthalten oft weitere Zusatzstoffe wie Zucker, Laktose und es sind auch noch hochgradig veränderte und damit schädliche Fette enthalten.

Cornflakes & Frühstückscerealien enthalten zu viel Zucker und Salz. Die gesunden „Ballaststoffe“, die Kleie, enthält Phytate. Diese binden Mineralstoffe, sodass der Körper sie nicht nützen kann. Die zugesetzten Vitamine sind künstlich, sie können vom Körper nicht aufgenommen werden.

Brot braucht eigentlich nur Mehl, Salz, Wasser und ein Triebmittel. Die allermeisten gekauften Brote, Gebäck, Kuchen und Backwaren enthalten zum Zwecke der besseren Bearbeitbarkeit der Teige eine Menge Hilfs- und Füllstoffe, die den Darm schädigen können, wie z.B. Guarkernmehl, Emulgatoren, Soja, etc. Neuerdings werden auch Enzyme zugesetzt, die nicht deklariert werden müssen und im Verdacht stehen auch für Unverträglichkeiten verantwortlich zu sein.

TV-Bericht ORF „Am Schauplatz“:   Unser tägliches Brot

Katharina Seiser hat auf ihrer Seite esskultur ein tolles Brotrezept. Es funktioniert auch in einem normalen Kochtopf. Es verursacht wenig Arbeit, braucht nur etwas Vorausplanung, und ist durch die lange Gehzeit  fermentiert und somit schon „vorverdaut“.

Acrylamide  entstehen wenn Stärke hohen Temperaturen ausegestzt wird. Sie sind in Brot, Keksen, Pommes frites, Chips, Instantkaffee und auch in Verpackungsmaterialien enthalten. Sie wirken neurotoxisch und krebserregend.

„Nicht-Zutat“: Sie heißen deswegen so, weil sie „nur“ in kleinen Mengen verwendet werden und nicht deklariert werden müssen. Es gibt ungefähr 2000! „Nicht-Zutaten“.

Schinken, Würste, Speck enthalten zu viel Salz, Zucker und Geschmacksverstärker, die oft als Hefeextrakt verschleiert sind und Glutamat enthalten. Häufig werden Schinken und Würsten Milchproteine zugegeben, damit ein zu hoher Wasseranteil wieder ausgeglichen wird, und das gesetzlich vorgeschriebene Eiweiß-Wasser-Verhältnis erreicht wird.

Mikrowellen zerstören die Nahrung. Sie verändern Proteine und führen zu einer Wertminderung der Lebensmittel. Man kann alles in einem Topf auf dem Herd wärmen, sogar Pizza!