Seife

Seife ist nicht gleich Seife. Industrieseife enthält auch ein wenig Seife, aber eben auch anderes. Wie immer gilt: Zutatenliste lesen und ggf.Wikipedia und Co. konsultieren.

Echte Seife begleitet die Menschheit seit ca. 4500 Jahren. Eine Tontafel aus Mesopotamien belegt dies. Es gibt Darstellungen aus dem alten Ägypten, die die Verwendung von Seife zeigen und bei den Römern galt Seife als Medizin.

Die Araber brachten im 7. Jhdt. die Kunst des Seifensiedens nach Spanien. Aus Olivenöl und sodahaltiger Lauge aus der Asche von verbranntem Salzkraut machte man eine weiße Seife: die berühmte kastilische Seife. Seife in Stücken war unter Karl dem Großen als Steuer akzeptiert.

Echte Seife wirkt basisch und unterstützt sanft eine gesund erhaltende, entsäuernde und entgiftende Körperpflege. Beim Waschen quillt die oberste Hautschicht etwas auf und bildet dadurch einen Schutz für tiefere Hautschichten. So löst Seife Schmutz und überschüssiges Fett von der Oberfläche, ohne tiefer in die Haut einzudringen. Bei Verwendung von hochwertiger natürlicher Seife bleibt hauteigenes Fett erhalten und rückfettende Bestandteile pflegen zusätzlich.

Echte Seife wird allgemein gut vertragen. Besonders empfindliche Menschen können Seife ohne Duft verwenden, denn auf Duftstoffe und auch auf bestimmte Substanzen in ätherischen Ölen kann es Reaktionen geben.

Die ReinSeiferei, ein österreichisches Familienunternehmen, stellt Bio-Seifen nach den Richtlinien von Dr. Campbell McBride her. Hautverträglichkeit ist oberste Priorität, gefolgt von ökologischen Überlegungen.